Yorkshire Terrier von Falkenstein 

Der Yorkshire Terrier

Der Yorkshire Terrier wird häufig als Schosshündchen der Reichen und Schönen abgestempelt. Tatsächlich liebt dieser kleine und fröhliche Hund es aber, sich zu bewegen und zu spielen. Erfahren Sie hier alles über die Hunderasse Yorkshire Terrier, und warum man nicht mehr ohne sein will.

Der Yorkshire Terrier ist eine von der FCI anerkannte britische Hunderasse.
Der Yorkshire Terrier wurde seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Grafschaft Yorkshire gezüchtet. Die Aufgabe des Yorkshire Terriers war, in den Städten Ratten und Mäuse zu dezimieren.
Der Yorkshire Terrier ist mit bis zu 3,2 kg Gewicht ein kleiner Gesellschaftshund. Typisch ist das feine, glänzende, lange, weder krause noch lockige Haar.
Das dünne Haar der Yorkshire Terrier bedarf besonderer Pflege, da es sonst leicht brüchig wird und seinen glänzenden Charakter verliert. Ein grosser Vorteil des Yorkshire Terriers für viele Halter liegt darin, dass er keinen jahreszeitlich bedingten Haarwechsel hat.
Obwohl er zu den kleinsten Hunden gehört, zeigt sich der Yorkshire Terrier meist selbstbewusst, lebhaft, wachsam und intelligent. Daher braucht er eine konsequente Führung, die viel Auslauf benötigt. Er kann dann ein Begleit-/Gesellschaftshund, aber auch ein aufmerksamer Wachhund sein, der vor grösseren Hunden und fremden Menschen nicht zurückschreckt.
Bevor man sich für den Kauf eines Yorkshire Terrier entscheidet, solltet man auch sicher sein, dass der Hund mit der schillernden Persönlichkeit zu einem passt. Immerhin bleibt der kleine Terrier mit einer Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren für eine lange Zeit ein Teil der Familie.
So niedlich die kleinen Yorkies auch aussehen – bei der Erziehung darf man keine Kompromisse eingehen. Die kleinen Terrier haben es faustdick hinter den Ohren und brauchen einen erfahrenen Hundehalter, der ihnen zeigt wo es lang geht. Schon als Welpe braucht der Hund eine Bezugsperson, die sich gut durchsetzen kann und ihm seine Grenzen aufzeigt. Mit Konsequenz und Lob erreicht man schnell Erfolge und somit kann ungewolltes Verhalten verhindert werden. Besonders mit anderen Hunden muss der Hund in jungen Jahren sozialisiert werden, da er sich sonst gerne aufspielt. Wichtig ist es, dem kleinen Wirbelwind genug Zeit zu lassen, um zu verstehen, was er darf und was nicht. Auch das Kläffen im Haus solltet ihr frühzeitig unterbinden. Behandelt ihn wie einen richtigen Hund, tragt ihn weder auf dem Arm, noch in einer Tasche umher und macht nicht den Fehler ihn zu sehr zu verhätscheln, nur weil er ein kleiner, niedlicher Vierbeiner ist.
Bei der Überlegung zur Anschaffung eines Yorkshire Terrier muss, wie bei jedem Haustier viel bedacht werden.
Ein absolutes no go ist, ein Tier zu verschenken. Kein Tier gehört unter den Tannenbaum, auf den Geburtstagstisch oder in ein Osterkörbchen.
Ich glaube, ein Mensch, der gegen ein treues Tier gleichgültig sein kann, wird gegen seinesgleichen nicht dankbarer sein.
(Friedrich der Grosse)